Bücher & Kataloge

Hier die Erstauflage des neuen Kataloges von Helmut Bitsch: in zwei Bänden werden hier auf über 1000 Seiten und durch tausende Bilder die Margarine- und Plastikfiguren der Jahre 1950 bis 1970 dargestellt. Ein unglaublich exaktes und umfangreiches Werk! Details siehe auf Helmuts Homepage (www.margarinefiguren.de).

 

Hier mein - schon sehr abgegriffener - Katalog von Norbert Stukheil aus dem Jahr 2005. 277 Seiten. Das ist die vorerst letzte Auflage. Norbert arbeitet aber fleissig an einer Neuauflage - sagt er. Es gibt Vorläuferkataloge: 2003/04 im Format A3, 2004 ident mit dem Katalog 2005 in A4. Tolles und umfangreiches Nachschlagwerk, gut gegliedert, Farbfotos, auch andere Firmen (von Ara über Morli bis Welsa) sind umfangreich erfasst. Sehr zu empfehlendes Standardwerk, für fortgeschrittene Sammler jedoch schon etwas lückenhaft.

Hier zwei Katalog-CDs von Heimo Eder. Schöne Bilder, gute Gliederung.

 

Katalog vom PEKO Verlag von Peter Konrad. 96 Seiten. Hier ein Bild von der ersten Auflage aus dem Jahr 1992 mit Collonil, Nigrin, Linde, Titze, Korona ... Schlechte Schwarz-Weiss-Bilder, Preisangaben natürlich noch in D-Mark. Sehr lückenhaft. Die folgenden Auflagen sind nicht wesentlich besser.

 

 

Hier der im Feber 2013 erschienene Sonderkatalog von Helmut Bitsch: Weihnachtskrippen und Figuren. In seiner umfangreichen Homepage gibt es jede Menge Information über sein Spezialgebiet Margarinefiguren, auch die anderen noch oder wieder erhältlichen Kataloge sind aufgelistet. Weitere Kataloge sind in Planung.

 

 

Ein Katalog/Buch über alte Kaffeewerbung von Jürgen Trimbach. 2006. 124 Seiten. Ansprechende (großteils farbige) Fotos von Dosen und Papierwerbung, kurze geschichtliche Abrisse zu verschiedensten Firmen. Linde´s kommt immerhin mit 2 Abbildungen vor. Nett.

Das aktuellste Werk zum Thema Kaufmannsbilder: Der Katalog von Nick Bolton aus Hamburg. Auf mehr als 380 Seiten werden die Bildausgaben von unzähligen Firmen aufgelistet. Der Katalog ist alphabetisch aufgebaut und hat 4 Abteilungen: Hauptfirmen (120 Firmen) / weitere Firmen (250 Firmen) / Druckanstalten (20 Anstalten) / Großserien (30 Serien). Das sind über 400 Abbildungen in Farbe. Das Buch wiegt fast 2kg. Ein in diesem Umfang und dieser Qualität einmaliges Werk. Für jeden ernsthaften Sammler von Kaufmannsbildern absolut unentbehrlich! Erhältlich nur beim Herausgeber (nickfbolton@aol.com). Er hat auch einiges an Doubletten abzugeben.

 

 

Ein kleines, sympathisches Buch über Kaffee von Elisabeth Bangert und Christine Mahle (2007). Neben der Geschichte des Kaffees und ökonomischen Fakten bilden Rezepte zur Kaffeezubereitung den eigentlichen Schwerpunkt dieses Buches.

 

Kaffee. Die schwarze Leidenschaft. Dieses Buch von Mary Banks erschien 1999 im Gondrom Verlag. Schön aufbereitet. Tolle Bilder. Schwerpunkt: Besonderheiten der Kaffeeanbaugebiete in den jeweiligen Kontinenten.

Die Geschichte des Nestlé Konzerns: Jean Heer: Weltgeschehen 1866-1966. Ein Jahrhundert Nestlé. Über 350 Seiten. 1966. Ausführliche und in die Geschichte eingebettete "Biographie" des Nestlé Konzerns. Über die Firma Linde (im Jahr 1973 von Nestlé ja übernommen) erfährt man leider nichts.

Vom 1. Dezember 1989 bis zum 1. Dezember 1990 gab es im Städtischen Museum Ludwigsburg eine Austellung mit dem Titel "Die Hauptstadt der Cichoria". Im Austellungskatalog wird die Geschichte der Kaffeemittelfirma Franck sehr detailliert dargestellt, ein paar Information gibt es auch zu den Linde`s Produkten.

 

 

Ein wunderbares Buch über eine unbändige Leidenschaft. "Sammeln" von Werner Münsterberger, erschienen im Suhrkamp Verlag. Biographien begeisterter Sammler, die psychodynamischen Hintergründe des Sammelns und historische Einblicke - spannend und gut zu lesen.

 

 

Vom Sammeln zur Vermüllung ist es oft nicht weit. Hier das derzeit fundierteste und umfassendste Buch zu diesem Thema herausgegeben von MitarbeiterInnen der Sigmund Freud Universität Wien: Das Messie-Syndrom. Phänomen, Diagnostik, Therapie und Kulturgeschichte des pathologischen Sammelns. 

 

Ein philosophischer Versuch über das Phänomen Sammeln von Manfred Sommer, erschienen im Suhrkamp Taschenbuch Verlag im Jahr 2002. "Wer ästhetisch sammelt, will sehenswerte Dinge bei sich präsent haben, um sie jederzeit betrachten zu können." Hinter diesem Sammeln steckt aber auch das Sammeln von Erfahrung und Wissen, das in Bibliotheken oder digital verfügbar gehalten wird. Ein hochinteressantes wenn auch anspruchsvolles Buch. 

 

In der Psyche (Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, April 2004) ist von Peter Subkowski ein spannender Beitrag veröffentlicht "Zur Psychodynamik des Sammelverhaltens". Sehr lesenswert!

 

Woher kommt der oft aberwitzige Wert von Sammlerobjekten? Was unterscheidet Objekte einer Sammlung von denen des täglichen Gebrauchs? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich Krzysztof Pomian in seinem Buch "Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln". Erschienen 1988 im Wagenbach-Verlag.

Die Zeitschrift "steirische berichte" beschäftigt sich in der Ausgabe 4/2013 mit dem Thema "Jagen und Sammeln". Anbei auch ein Scan meiner darin enthaltenen Veröffentlichung zu diesem Thema.